Freitag, 17. Dezember 2010

Advent

Advent!
Ankunft!

Am Anfang der Adventszeit haben wir gesungen:
"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit",
denn wir erwarten einen Gast und bereiten uns vor.
Die Tür ist schon mal auf,... und nun warten wir gemütlich
im Kerzenschein

auf den, der da kommt!

Aber warum nur warten,warum nicht auch entgegen gehen.....
ein paar Schritte, ein kleines Stück, einen langen Weg!

Das kam mir in den Sinn, als ich die Inschrift über der Kirchentüre las!
Eigentlich sind wir Christen ja unser ganzes Leben auf dem Weg!
Auf dem Weg Christus entgegen!


Noch ein paar gesegnete Adventstage und Zeit dem Gast entgegen zu gehen!!!

Mittwoch, 3. November 2010

Veränderungen


Seelsorgebereich
Pfarreienverband

Seelsorgeeinheit

Pfarreiengemeinschaft

Warum bekomme ich immer Bauchweh,wenn ich solche Bezeichnungen höre?

Vielleicht weil diese Konstrukte nicht entstehen, weil man mehr Miteinander haben möchte, sondern weil sie von oben einzig aus finanziellen Gründen anberaumt wurden!
Es sind "Zwangsehen", die, wenn es denn so ist,
versuchen das Beste aus der Situation zu machen!

Es sind die wenigen Pfarrer,Kapläne, Diakone und die engagierten Laien,
die den Spagat schaffen wollen, damit Kirche trotz allem ein Ort der Geborgenheit bleibt,...
...für die Alten, für die Kinder und Jugendlichen,für die Alleinstehenden und jungen Familien, für die Zugezogenen,die Suchenden ... für die Kranken, Einsamen und Trauernden!

Und manchmal sehen sogar die Gottesdienstbesucher es mit Humor und sprechen vom Pfarrerbingo: Welcher Seelsorger kommt denn heute aus der Sakristei und liest die Messe?

Natürlich geht es immer irgendwie weiter!

Trotzdem glaube ich persönlich, daß ein großes Stück Gemeinschaft verloren geht und die Seelsorger zu viele Stunden auf der Straße von A nach B und C verbringen!

Ich hoffe sehr, daß das notwendige Seelsorgebereichsmanagement nicht alle Kraft und Zeit verschlingt... und letztlich die einzelnen Pfarreien und die Gesundheit des Pfarrers auf der Strecke bleiben!
Dann stimmen die Finanzen,aber mehr auch nicht!



Sonntag, 12. September 2010

Eine Facharbeit







So wurden in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Facharbeiten geschrieben!
Einzige Utensilien waren eine Kladde, Federhalter, Lineal und Tinte!
Vielleicht noch ein scharfes Messer,...
mit dem man die trockene Tinte abkratzen konnte,
wenn man einen Fehler gemacht hatte!
Einige wenige Kratzspuren habe ich beim Lesen entdeckt!

Im PC-Zeitalter, in dem man Vieles mit ein paar Klicks erledigt,
finde ich es besonders schön ein Werk in Händen zu halten,
dem man ansieht,daß es mit viel Sorgfalt und Mühe erstellt wurde!
Und wie schlampig wirkt dagegen meine eigene
in endlosen Nachtstunden getippte und im Schnellhefter angelegte Arbeit!!


Sonntag, 22. August 2010

Gefunden!

Zwischen den Studienunterlagen meines Mannes
fand ich kürzlich ein altes Kinderbuch über das Leben Don Boscos,...

erschienen im Bonifatiusverlag,...

im Jahre 1963!

Die Bilder sind in Farbe und Schwarzweiß,
der Erzählstil ist kindgereicht.

Nun hat es einen Platz in meiner Kinderbuchsammlung!

Ich finde, die Idee Don Boscos
Kinder von der Straße zu holen,
ihnen Geborgenheit und Zukunft zu geben
ist immer aktuell,... und muß gerade heute
neu gedacht werden!


Montag, 28. Juni 2010

Die Schwiegertochter auf Bildungsreise

Die alljährliche Mitarbeiterfahrt
der Kirchengemeinde führte uns zunächst vor diese Türe,....

...hinter der sich ein wunderbares Fenstermosaik befand! Eine kleine Kapelle birgt oft Erstaunliches und Bewundernswertes! Diese steht in Donrath im Bergischen Land!


Das nächste Ziel war der Dom...

....mit seinem Domschatz!

Eins meiner Lieblingsfotos:
Das Kreuz, das woanders so nach und nach abgehängt wird,
ist durch ein Dach geschützt!
So mancherlei Gedanken kommen mir beim Betrachten,
auch Sinnbildliches:
z.B. Jesus unter Dach und Fach!?

Am Eingang zum Dom fand ich
diesen für mich rätselhaften "Mord"-Hinweis!
Ich habe bis jetzt keine Erklärung herausgefunden!???

Das letzte Bild gibt nun Aufschluß darüber, wohin die Reise ging!
Natürlich gab es nicht nur Kultur!
Der Pfarrer hatte wie immer genügend Zeit eingeplant,
damit die Frauen Schuhe kaufen können!!!!
Schuhe hatte ich am Ende des Tages nicht vorzuweisen!
Stattdessen landete ich bei Di Lorenzo und habe, so glaube ich,
das leckerste Eis dieses Sommers gegessen!

Sonntag, 23. Mai 2010

Der ÖKT...


...ist vorbei!
Gerne wäre ich auch nach München gefahren um einzutauchen in die Atmosphäre des Miteinanders und des Diskussionstrubels!
Gerne hätte ich in die Stille eines mir fremden Gotteshauses aufgetankt oder in Gemeinschaft mit anderen einen Gottesdienst gefeiert!
Es hätte mir Freude gemacht fremde Menschen kennenzulernen, ihnen zuzuhören oder im lebhaften Gespräch das eine oder andere Thema zu erörtern!
Ich hätte es auch genossen durch den "Markt der Möglichkeiten" zu schlendern um Interessantes zu entdecken,... auch um das ein oder andere, was ich da sehe und erfahre, unmöglich zu finden!

Und schließlich wäre ich glücklich und überwältigt von den vielen Eindrücken mit dicken Füßen heimgekehrt! Hätte dieselben in einen Eimer mit kaltem Wasser gestellt und zu mir gesagt: Schön war's!

Ist es nicht müßig zu schreiben, was gewesen wäre wenn? Vielleicht!
Aber ich schreibe damit ein wenig gegen die Negativstimmung an, die mir aus verschiedenen konfessionellen Blogs entgegenschlug! Da wurde im Vorfeld schon tüchtig Stimmung gemacht, wie sinnlos das alles ist,.... und da geht man doch nicht hin!!
Im Nachhinein dann akribisches Zusammenrechnen der Besucherzahlen um zu beweisen,daß das doch alles nichts ist!
Viel Empörung über eine Zusammenkunft, an der man nicht teilnimmt und über Menschen, die man nicht kennt!
Ich will das nicht weiter kommentieren,.... dachte aber ,ich schreibe im Gegenzug mal von der Freude, die ich gehabt hätte,wenn ich dabei gewesen wäre!

In diesem Sinne,...frohe und gesegnete Pfingsten!

Samstag, 8. Mai 2010

Eine Begegnung

Dieser Dienstag ist ein Tag voller Anforderungen!
Hab schlecht geschlafen und setze müde einen Fuß vor den anderen!
Was brauchen wir noch,...was will ich besorgen,...was muß ich erledigen,
...was darf ich auf keinen Fall vergessen?
Hätte ich doch bloß einen Zettel gemacht! Nicht mal 5 Sachen behalte ich im Hirn!
Ach ja, das versprochene Foto für die Schulfreundin!!!
Ich krame nach dem Fotoapparat und bin schon richtig angefressen,
weil ich ihn nicht gleich finde!

Es ist nicht mein Tag,... jammere ich in Gedanken!

Da springen sie aus dem Gebüsch am Parkplatz.
Wie junge Katzen streichen plötzlich zwei Mädels um mich herum.
Was machst du denn hier??? Ich will fotografieren!
Komm mal mit, sagt die Ältere und winkt mich in ihre Richtung!
Ja, nun komm doch!!!! Wie in Trance folge ich!
Immer weiter, immer weiter,...ab und zu vergewissert man sich,
ob ich noch hinter ihnen bin!
Sie verschwinden in der offnen Kirchentüre!
Als ich ankomme,
haben sie sich aufgebaut
und stimmen mit strahlenden Gesichtern ein Lied an!

Der Melodie nach ein Kirchenlied,...Marke Eigenbau,
unverständlich, aber melodisch!

Ein Lied für mich,...Zahnlückengesang
mit einem fröhlichen Lachen als Refrain!

Dann zwitschern sie wieder hinaus in Richtung Parkplatz und Gebüsch.
Ich trotte hinterher!
Fotografierst du uns auch?? Ich schaue in große Augen.
Wenn ihr mögt?

Die Fotos mache ich zu ihrer Freude und meiner Erinnerung!
Wir wohnen im blauen Haus rufen sie fröhlich und winken mir nach!---
Zuhause lade ich die Fotos hoch und erfasse beim Betrachten
den ganzen Sinn dieses Erlebnisses:

Das Leben ist eine Baustelle! Aber: "We will make it!"


Nein, I will make it!
Wie konnte ich nur an mir zweifeln?

Man trifft im Leben so viele Menschen, doch manche trifft man im richtigen Augenblick!
Es sind Herzensbegegnungen , die man nicht vergißt!

Und das Bild hängt jetzt neben die Kaffeemaschine...für Tage, die nicht meine sind!

Sonntag, 2. Mai 2010

Schubladendenken


Wenn man einmal drin ist... in einer bestimmten Schublade,

kommt man so leicht nicht wieder heraus!
Dabei ist man garnicht selber hineingeklettert,
sondern wurde einfach hineinverfrachtet!
Da kann man nicht mitreden...
und sich das passende Schubfach
in der "Kommode unserer Gesellschaft" aussuchen!
Schublade auf, Schublade zu! So einfach geht das!

Ein gedankenloses, aber beliebtes Spiel!

Sonntag, 25. April 2010

Deine Meinung,..meine Meinung!


Schade finde ich,
...daß es Menschen gibt,

die ihre eigene Größe nur dann spüren, wenn sie andere niedermachen!
Kann man denn nicht die Meinung eines Anderen respektieren,
...auch wenn ein Nachvollziehen schwer ist und einem jegliches Verständnis fehlt??

Ich würde sagen: Man kann !!!

Und meine Erfahrungen sagen es auch!
Nie im Leben möchte ich die Freiheit aufgeben,
meinen Sinn am Denken anderer Menschen zu schärfen!
Ich möchte nicht auf der
"Ich liege immer richtig und du siehst alles falsch"-Welle schwimmen!

Ich möchte hören,
was die Menschen mir zu sagen haben und ihnen zugestehen,
daß sie wie ich die Dinge des Lebens
aus der Summe ihrer Erfahrungen bedenken!

Meine Erkenntnis, daß der andere falsch liegt und seine Einstellung unmöglich ist,
berechtigt mich nicht repektlos und hochmütig zu sein,
sondern lediglich ihm auf Augenhöhe meine Meinung zu sagen.

Und wer weiß zu welchen Einsichten und Ansichten ich in diesem Leben noch komme,
wenn ich zuhöre.... und nicht nur um mich selber kreise !?

Mein Lieblingsplatz ist nun mal der "Tellerrand",...über den ich so gerne schaue!




Dienstag, 30. März 2010

Nur so ein Gedanke


Wenn ich derzeit die Zeitung lese,
wenn ich Nachrichtenmagazine und
Talkrunden im Fernsehen schaue,
wenn ich mich online
informiere......

......kommt mir der Gedanke,
daß es einen Mißbrauch des Mißbrauchs gibt!

Dienstag, 23. März 2010

Das Alte und das Neue


Das Beste, was ich in letzter Zeit las, ist dieser persönliche Brief
von Henri Boulad ( ägyptischerJesuit)!

Besonders gefallen hat mir der Satz:
"Nicht indem man sich auf die Vergangenheit stützt,
deren Bruchstücke einsammelt,
wird man die Probleme von heute und morgen lösen".
Dabei gehöre ich nicht zu den Menschen,
die das Alte schlecht finden und jeden neuen Trend gut!
Nein wirklich nicht!!!!
Aber das hindert mich nicht zu prüfen,...das Alte wie auch das Neue.
Und wenn ich daran denke,
daß vor c.a. 2000 Jahren jemand das Leben im Tempel von Jerusalem aufstörte
und etwas Neues begann, erscheint mir Henri Boulads Idee,
in einer Generalsynode aller Christen über alte und neue Wege nachzudenken,
nicht abwegig,.... sondern gerade in diesen Zeiten ganz besonders wichtig!

Mittwoch, 24. Februar 2010

Angekommen


Angekommen!

Irgendwann wird es hier vielleicht lebendig werden,....
wenn ich weiß, was ich sagen will,...
über Gott und die Welt und das Leben ganz allgemein!