Sonntag, 12. September 2010

Eine Facharbeit







So wurden in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Facharbeiten geschrieben!
Einzige Utensilien waren eine Kladde, Federhalter, Lineal und Tinte!
Vielleicht noch ein scharfes Messer,...
mit dem man die trockene Tinte abkratzen konnte,
wenn man einen Fehler gemacht hatte!
Einige wenige Kratzspuren habe ich beim Lesen entdeckt!

Im PC-Zeitalter, in dem man Vieles mit ein paar Klicks erledigt,
finde ich es besonders schön ein Werk in Händen zu halten,
dem man ansieht,daß es mit viel Sorgfalt und Mühe erstellt wurde!
Und wie schlampig wirkt dagegen meine eigene
in endlosen Nachtstunden getippte und im Schnellhefter angelegte Arbeit!!


Kommentare:

  1. Da gebe ich Dir vollkommen recht! Ich glaube, viele Schüler würden eine Facharbeit mit solchen Mitteln wie nur Papier und Tinte, Lineal, gara nicht mehr hinbekommen!Meine Kinder haben beide ihre Facharbeit mit dem PC geschrieben. Mein Sohn, studiert Theologie, hat in der Stufe 12 eine Facharbeit zum Thema Nationalsozialismus und die katholische Kirche im Rheinland geschrieben... ohne Zeichnung.... war aber auch sehr interessant...
    LG Marita

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  2. Ja, das waren noch Zeiten! Das finde ich persönlich auch viel schöner, wenn man sich noch richtig Mühe geben muß!
    Mir fällt auch auf, daß die jungen Leute heute oft nicht mehr im Kopf rechnen können. Die Bedienungen neulich und gestern hatten alle ihre Mühe damit, auch jeweils zu behalten, wer an welchem Tisch was bestellt hatte. Trotz der stets bei sich geführten Notizblöcke ;-)
    Der Mensch ist heute zu abgelenkt, da kommt die Konzentration nicht mehr mit ...
    Danke auch für Deinen lieben Kommentar bezüglich der Quitten. So ganz genau kenne ich die Ursache bislang auch noch nicht, tippe allerdings auf Stippigkeit.

    Lieber Gruß
    Sara

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